Fein gedacht Interview Stories Storytelling

„Es ist schön zu sehen, wie sich etwas entwickelt, weil man den ersten Schritt gemacht hat.“ Fein gedacht-Interview mit Jessica Jungbauer, Best Wishes Magazine

20. November 2014

Ich liebe das Reisen und ich liebe Menschen und ihre Geschichten – und bin darum eine begeisterte Leserin von Jessica Jungbauers „Best Wishes Magazine“. Ursprünglich als reines Berlin-Magazin gestartet, gibt es inzwischen neun „City Chapter“, in denen kreative Menschen ihre Geschichten erzählen, von Amsterdam bis Tokio. Gerade ist Kopenhagen neu dazugekommen.

Ich habe mit Jessica darüber gesprochen, wie die Idee zu „Best Wishes Magazine“ entstanden ist, wie man selbst ein Teil davon werden kann und welches ihre Lieblingsstädte sind.

"Best Wishes Magazine"-Gründerin Jessica Jungbauer. Foto: Svenja Paulsen

„Best Wishes Magazine“-Gründerin Jessica Jungbauer. Foto: Svenja Paulsen

Hinter jeder guten Geschäftsidee steht ein fein gedachtes Konzept. Manchmal aber ist es auch nur ein feiner Zufall, der zum Erfolg führt. Wie war es bei dir, Jessica? Wie ist „Best Wishes Magazine“ entstanden und welche Idee steht dahinter?

Jessica Jungbauer: Bevor ich zum Studium nach Berlin gezogen bin, hatte ich immer nur davon gehört, wie international und inspirierend das Leben in Berlin ist. Und plötzlich war ich selbst mittendrin. Von Pop-up-Bakeries bis hin zu Wohnzimmerkonzerten gab und gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Ich habe mich dann gefragt, warum so viele Kreative hier leben und was sie am Leben in Berlin lieben.

Dann ging auch schon alles ganz schnell: Obwohl ich gar nicht wissen konnte, ob überhaupt jemand auf meine Anfragen antwortet, trudelten immer mehr Geschichten für „Best wishes from Berlin“ ein, die Kreative wie Fotografen, Schriftsteller und Cafébesitzer selbst aufgeschrieben hatten. Nach wie vor treffen wir uns immer am jeweiligen Lieblingsort, um die Fotos für das Feature zu machen. So sehe ich die Stadt immer wieder mit anderen Augen und aus ‚Best Wishes Magazine‘ ist ein ganz persönlicher Reiseführer geworden.

best_wishes_magazine_copenhagen

Die Magazine wachsen immer weiter, letzte Woche wurde ganz aktuell Kopenhagen gelauncht. Wie kommen die Kooperationen mit den vielen Städten zustande und wie kann man sich als Leser oder Autor beteiligen?

Jessica Jungbauer: Nach ungefähr einem halben Jahr bekam ich eine E-Mail von einem lieben Leser, der mitmachen wollte. So kam ich auf die Idee, dass man das Konzept ganz einfach auch auf andere Städte übertragen kann. Ich freue mich jedes einzelne Mal, wenn sich jemand mit ‚Best Wishes Magazine‘ identifizieren kann und mitmachen möchte. Wir verabreden uns per Skype – und inzwischen haben sich auch manche von uns schon bei einem Kaffee kennengelernt. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich etwas entwickeln kann, nur weil man den ersten Schritt gemacht hat.

Eine gute Fee erfüllt dir drei Städtewünsche – wohin würdest du reisen und warum?

Jessica Jungbauer: Lissabon – wegen der Pastéis (köstliche Blätterteigtörtchen mit Pudding), dem Licht und der Nähe zum Meer – in ein paar Wochen geht es schon los!

Tokio – weil ich selbst noch nie dort war, mich aber Fotos der Kirschblütensaison nicht loslassen.

Und San Francisco – der Roadtrip auf dem Highway 1 von San Francisco nach Los Angeles zählt zu meinen schönsten Reiseerinnerungen – der obere Abschnitt soll aber auch sehr schön sein.

Vielen Dank für das Gespräch, Jessica!

„Best Wishes Magazine“ im Netz: Website, Facebook, Instagram, Pinterest,Twitter

Wer Interesse an einer Mitarbeit bei „Best Wishes Magazine“ hat, schreibt einfach eine Mail an editor@bestwishesmag.com.

TheBarn-coffeescones

Merken

This post is also available in: Englisch

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply