Inspiration Stories

    *Neue Blog-Serie* Meine größte Stärke: Simone Hawlisch / by Fräulein Sonntag, Fotografin

    21. Februar 2017

    Frauenpower. Mut. Inspiration. Unterstützung. Darum dreht sich alles in meiner neuen Blog-Reihe. Jede Woche stelle ich einer inspirierenden Frau die Frage:

    Was ist deine größte Stärke?

    Warum ich diese Reihe gestartet habe? Wir Frauen, finde ich, haben in dem rasanten gesellschaftlichen Wandel, den wir durchleben, zu einem ganz neuen Zusammenhalt gefunden. Wir engagieren uns viel stärker, motivieren einander und stehen füreinander ein. Und das ist so wichtig.

    Ich wünsche mir, dass die Antworten dieser Frauen euch Mut machen, euch zeigen, dass wir alle Ängste durchleben, wir aber alle eine Kraft in uns haben, die uns hilft, es durch diese Momente hindurch zu schaffen. Und die euch sagen: Ihr seid nicht allein.

    Eröffnet wird die neue Serie von Simone Hawlisch von by Fräulein Sonntag, die als freiberufliche Fotografin in Berlin lebt. Wir „kennen“ uns tatsächlich nur über Instagram, doch ihre wunderbaren Fotos sind für mich eine stete Inspiration, sie strahlen Ruhe und Kraft aus und offenbaren einen so aufmerksamen und liebevollen Blick auf die Welt, dass ich das Gefühl habe, eine Freundin zu treffen, wenn ich sie betrachte.

    Und nun, liebe Simone, was ist deine größte Stärke?

    „So einfach lässt sich die Frage nach der einen, der größten Stärke nicht beantworten. Gerade bei uns Menschen macht es ja die Mischung aus, auch das, was wir erlebt haben, hat einen starken Einfluss auf uns, wie wir unsere Welt sehen und von anderen gesehen werden. Da ist so etwas wie ein Punkt in der Mitte, der Schwingungen erzeugt. Und diese Schwingungen erfassen auch alles andere um mich herum und haben einen Einfluss in der Interaktion mit meiner Umwelt wie Kunden, Freunden und Familie.

    Dieser Punkt in der Mitte ist meine soziale Kompetenz, die in vielen Facetten daher kommt. Ich habe gelernt, mir selbst zu vertrauen und auf mein Bauchgefühl zu hören, Dinge nicht schön zu reden und nicht zu versuchen, etwas passend zu machen, dass nicht passen will und somit authentisch zu bleiben.

    Dieses Vertrauen in mich selbst kommt bei anderen als ausgesprochene Ruhe an, bei meinen Kunden als “she knows what she is doing” im Kontakt mit Freunden als Coach, “Kümmerer” und guter Netzwerker. Viele Menschen sagen mir auch, dass ich eine sehr positive Ausstrahlung habe, einen Raum mit meiner Präsenz fülle und sie gerne in meiner Nähe sind. Das kann ich natürlich selbst schlecht beurteilen.

    Das hat, denke ich, etwas mit der inneren Einstellung zu tun: Ob ich mein Leben durch andere bestimmen lasse oder es selbst in die Hand nehme und somit für mich und mein Handeln Verantwortung übernehme.

    Diese Stärke und Optimismus leiten mich auch durch die Ängste, die auch ich manchmal habe, gerade als selbstständige Fotografin. Ich habe gelernt, mir nicht so einen Kopf zu machen, sondern jederzeit mein Bestes zu geben und dem Universum zu vertrauen. Alles ist im Fluß und ändert sich, selbst wenn ich Pläne für das nächste Jahr mache, kann es morgen wieder ganz anders aussehen, frei nach dem Motto “erstens kommt es anders und zweitens als man denkt”.

    Ängste sind gut und relevant, sie wollen uns vor etwas schützen, manchmal können sie aber auch recht hinderlich sein. Ich habe beschlossen, meine Ängste nicht hinter das Steuer zu lassen, sondern sie auf dem Beifahrersitz Platz nehmen zu lassen.

    Manchmal hilft es auch schon, sich selbst die Frage zu stellen, was denn im schlimmsten Fall passieren kann? Das hilft mir oft, die Dinge wieder in die richtige Perspektive zu rücken.“

     

    Portraitfoto: Simone Hawlisch, Photo by Monika Walecka.

    Photo by Simone Hawlisch.

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