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Susanne Schanz

    Fein gedacht Interview Stories Storytelling

    „Es ist an der Zeit, Neues zu wagen!“ Susanne Schanz, Fotografin und Bloggerin, „La Petite Cuisine“

    13. Dezember 2015

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    Susanne Schanz ist eine erfolgreiche Fotografin, Buchautorin („Daylicious“, „Picknick“) und Bloggerin („La petite cuisine“). Sie hat viel erreicht – und möchte noch mehr. Im vorletzten, vorweihnachtlichen Fein gedacht. Interview des Jahres geht es um Wünsche, neue Ziele und den Mut, auch mal Risiken einzugehen.

    Fotografin, Buchautorin, Bloggerin - und bald auch Gastgeberin: Susanne Schanz. Foto: Eileen Maes

    Fotografin, Buchautorin, Bloggerin – und bald auch Gastgeberin: Susanne Schanz.  Foto: Eileen Maes

    Hinter jeder guten Geschäftsidee steht ein fein gedachtes Konzept. Manchmal aber ist es auch nur ein feiner Zufall, der zum Erfolg führt. Und manchmal möchte man noch mehr und erfindet sich ganz neu.

    So ähnlich ist es gerade bei dir, Susanne. Du bist seit Jahren eine erfolgreiche Fotografin mit einem vollen Auftragsbuch. Und dennoch gibt es bei dir keinen Stillstand, du entwickelst dich, deine Arbeit und Projekte konstant weiter. Warum ist dir stete Veränderung und Weiterentwicklung so wichtig?

    Susanne Schanz: „Einerseits ist Weiterentwicklung und Veränderung ein Teil meiner Persönlichkeit. Der Teil eines jeden Künstlers und kreativen Menschen. Mein Tagesablauf ist geprägt von Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere. Jeder Kunde ist anders. Jedes Projekt und jeder Auftrag birgt neue Anforderungen. Ich kann beruflich also gar nicht stillstehen. Und privat auch nicht. Ich bin ein unruhiger Geist, der sich vor Routine und festen Plänen scheut.

    Bei Selbständigen vermischt sich ja oft das Private mit dem Beruflichem. Der Kopf und die Gedanken drehen sich um neue Ideen, neue Herausforderungen. Der ganze Alltag ist durchdrungen von Inspirationen, nicht nur durch Instagram, Pinterest & Co., sondern auch durch Bücher, Filme, Gespräche, Wochenmarktbesuche und Spaziergänge. Dabei muß man aber auch lernen oder differenzieren, welche Ideen es wert sind, umgesetzt zu werden, und welche nicht. Manchmal dauert dieser Prozess Tage, Wochen oder Monate. Ich muss mich oft in Geduld üben.

    Aber es gibt durchaus Phasen, da fühle ich mich wie Hamsterrad. Trete auf der Stelle. Habe tausend Ideen und verzettele mich. Dann muß ich versuchen, Abstand zu bekommen. Mit den richtigen Menschen Gespräche führen. Für ein Wochenende ans Meer fahren und mich auf diese Weise zwingen, den Pauseknopf zu drücken.

    Gerade stecke ich in einer Phase des Wechsels. Ich spüre, wie es in Wellen anrauscht. Eine Idee, die schon lange in mir kreist, beginnt sich stetig zu manifestieren. Das macht mich ganz wunderbar kribbelig und erfasst mich mit innerer Vorfreude.“

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    Das klingt spannend! Du veranstaltest zudem im Januar ein Kochevent im kleinen Rahmen – was wird das Besondere daran sein? Und wird es weitere Events geben?

    Susanne Schanz: „Das Besondere sind meine Gäste. Sie werden den Abend zu etwas Außergewöhnlichem machen. Es ist eine bunte, spannende Mischung aus Kreativen und Selbständigen aus den Bereichen Coaching, bildende Kunst, Design, Illustration und Journalismus. Mein Wunsch ist es, Menschen mit dem gewissen Etwas zusammenzubringen, die die Freude am Genießen, an Ruhe und Reflektion, aber auch an Geselligkeit und Freude mit mir teilen.

    Schmückendes Beiwerk wird das Essen sein, mit mehreren Gängen. Mit dem Konzept und der Entwicklung bin ich gerade beschäftigt. Ich wünsche mir einen schillernden, fröhlichen und lustigen Abend, voller wunderbare Gespräche, voller Lachen und vieler Genußmomente, in jeder Hinsicht.

    Und ja, es wäre durchaus möglich, dass es weitere Events geben wird…“

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    Es ist Weihnachtszeit und wann sonst könnten Wünsche in Erfüllung gehen. Verrätst du uns deinen Weihnachtswunsch?

    Susanne Schanz: „Ich träume von einem Fotostudio, einem Loft oder Künstleratelier, in dem ich meine Fotoprojekte, meine künstlerischen Arbeiten, meine Kochideen und meine Träume verwirklichen kann. Es ist an der Zeit, Neues zu wagen, Risiken einzugehen, rauszutreten und zu sagen: Hier bin ich! Mein Foto-, und Kochatelier und ich. Herzlich willkommen!“

    1000 Dank für deine Zeit, Susanne!

    Susanne Schanz im Netz: La petite cuisine, Facebook, Instagram

    Fotos: Susanne Schanz

     

     

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